Microsoft und Adobe stopfen Sicherheitslöcher

Microsoft und Adobe haben gefährliche Sicherheitslücken in Adobes Flashplayer, in Windows, im Internet-Explorer und in Office abgedichtet. Doch nicht bei allen Nutzern werden die Updates automatisch installiert.
Patchday war, das übliche. Aber – und jetzt kommt’s: Bei einem der per Update gelösten Sicherheitsprobleme, da hat Microsoft nicht wie üblich bis Dienstag warten wollen, sondern hat gleich am Montag einen Patch ins Netz gestellt.

Leck in Windows‘ Antiviren-Programm
Der Grund: Das Loch war gar so furchtbar – und klaffte auch noch ausgerechnet in den Microsoft Security Essentials. Das ist ein in Windows eingebautes Antiviren-Programm, das aktiv ist, wenn man nicht selbst eines installiert.
Es ist löblich, dass Microsoft so etwas gleich mitliefert, ab Windows 8. Aber digitales Ungeziefer ist halt auch furchtbar gefährlich. Und wenn ein Antivirenprogramm damit hantiert, es untersucht, dann sollte das tunlichst in einem abgeschirmten Bereich des Rechners geschehen. Man spricht da von einer Sandbox, einem Sandkasten.

Nicht immer wird der Patch automatisch installiert
Doch die Security Essentials haben nun auch außerhalb von digitalen Sandkästen an Schadprogrammen herumgefingert. Wenn man da einen Schädling per Mail bekommen hätte, hätte der – ohne dass man die Mail öffnet – den PC infizieren können. Mit dem Patch ist jetzt alles wieder gut.
Manchmal wird er aber nicht automatisch installiert. Es ist also ratsam nachzuschauen, ob man die aktuelle Version der Security Essentials hat. Die Versionsnummer steht auf:
Informationen zum Microsoft-Update [technet.microsoft.com]
…und an das installierte Programm kann man sich über die Systemsteuerung ranklicken.

(Quelle: http://www.br.de/nachrichten/onlinenachrichten-patch-windows-adobe-100.html)